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Latènesiedlung in Devín

Am Ende des 2. Jh. v. Chr. wurde die Latènesiedlung am Zusammenfluss von Donau und March durch einen Teil des keltischen Stammes der Boier verstärkt. Die Siedlung auf dem Burgberg von Devín bildete zusammen mit dem Oppidum in Bratislava und dem Braunsberg auf der anderen Seite der Donau ein Dreieck wichtiger Spätlatènezentren im Bereich der Thebener Pforte. Um die Mitte des 1. Jh. v. Chr. begannen die Boier von den Dakern bedroht zu werden, die das Oppidum von Bratislava zerstörten. Die Wallburg Devín verschwand jedoch nicht und konnte einen Teil seiner Funktionen übernehmen. Die sporadischen lokalen Funde dakischer Keramik zeugen von der keltisch-dakischen Koexistenz in den ersten Jahrzehnten nach Christus. Wie sah das keltische Oppidum auf Devín aus? Die Befestigung ist nicht eindeutig belegt, wird aber zumindest auf der Nordseite des Burgareals vermutet. Die Latènefunde stammen aus der gesamten Fläche des Burghügels. Es haben sich vor allem einräumige oberirdische und teilweise versenkte Behausungen in Block- oder Pfostenbauweise sowie Vorratsgruben erhalten. Auch eine Juwelier- und Schmiedewerkstatt wurde nachgewiesen. Aufgrund der zahlreichen Funde kann davon ausgegangen werden, dass hier auch Mühlsteine hergestellt wurden.