Otvorené od 10:00 do 16:00. Posledný vstup o 15.15.

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Otvorené od 10:00 do 16:00. Posledný vstup o 15.15.

Zugbrücke und Renaissancepalast

Der Eingang zu der mittleren Burg war im 16. Jh. durch ein Vortor mit einer Brücke und einem kleinen Graben geschützt. Sein späteres Aussehen wurde in einem Gemälde aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. vom italienischen Maler Bernardo Bellotto festgehalten. Vor der halbkreisförmigen Bastion befand sich ein zweistöckiges Vortor mit Zinnen und Schießscharten, zu denen ein innerer Gang führte. Die Zugbrücke wurde von zwei mit Gegengewichten versehenen Armen (Hebeln) getragen, die sich in schmalen Schlitzen über dem Portal der Pforte bewegten und eine einfache Bedienung der Brücke ermöglichten. In angehobener Position passte die Brücke in die Aussparung um das Portal. Der Renaissancepalast ist mit der Bautätigkeit der Familie Báthory verbunden, die die Burg und die Ländereien zwischen 1527 und 1605 als Pfand besaß. Der Palast wurde durch den Anbau an die ältere gotische Mauer und die angrenzende halbrunde Bastion errichtet. Das große dreigeschossige Gebäude, das aus einem Untergeschoss, einem gewölbten Erdgeschoss und einem Obergeschoss bestand, wurde mit einer bogenförmigen Attika abgeschlossen, die das Pultdach des Palastes überdeckte. Es handelt sich um ein frühes Beispiel für eine bogenförmige Attika in der Slowakei. Die Familie Pálffy, die die Burg im 18. Jh. besaß, ließ den Palast mit der Attika aufmauern und mit einem Giebeldach bedecken. Die bogenförmige Attika wurde erst bei der Restaurierung in den 1970er Jahren rekonstruiert, wobei auch der ursprüngliche Befestigungscharakter des Gebäudes sichtbar gemacht wurde.