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Dnes je zatvorené.

Burgfelsen von Devín

Trotz seiner relativ geringen Größe ist das Gebiet der Burg Devín eine bedeutende zoologische, botanische und geologische Stätte. Die eindrucksvollste Naturbesonderheit ist der über 70 m hohe Felsen über dem Zusammenfluss von Donau und March, auf dem sich die obere Burg befindet und der zum nationalen Naturdenkmal erklärt wurde. Geschützt werden hier trockenheitsliebende Gräser, Kräuter und Sträucher auf kalkhaltigem Untergrund, Karbonat-Felswände und Hänge mit Felsspaltenvegetation. Hier wächst die geschützte Hainburger Feder-Nelke (Dianthus praecox subsp. lumnitzeri).

Der geologische Untergrund besteht im unteren Teil aus mesozoischen Meeressedimenten – grauen Dolomiten und Kalksteinen. Im oberen Teil sind scharfkantige Kalk-Dolomit-Brekzien (Konglomerate) vom auffallenden Aussehen zu finden.

Eine Besonderheit stellen auch 12 erforschte Karstspalten dar, die den Charakter von kleinen Höhlen haben. Ihre Entstehung lässt sich auf das Badenium vor etwa 14 Millionen Jahren zurückdatieren. Diese Karstgebiete sind die südlichsten und am tiefsten gelegenen Höhlen der Slowakei. Die längste ist die so genannte Tunnelhöhle, die zwei Eingänge hat und 12 m quer durch das Felsmassiv verläuft.