Otvorené od 10:00 do 16:00. Posledný vstup o 15.15.

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Otvorené od 10:00 do 16:00. Posledný vstup o 15.15.

Burgbrunnen

Eine wichtige Voraussetzung für die Verteidigungsfähigkeit der Burg war eine ständige Wasserquelle, aber das Graben eines Brunnens war unter den örtlichen Bedingungen nicht einfach. Dies gelang erst im 15. Jh., als im Zuge des Umbaus vom Burggelände durch den damaligen Burgherrn Nikolaus Garay auch der Brunnen gebaut wurde.

Der Brunnen ist 55 m tief und hat einen Durchmesser von 2,4 m. Das Wasser wurde in an einer Kette aufgehängten Eimern entnommen, die mit einer hölzernen Winde herausgezogen wurden. Oben und unten besteht die Verkleidung des Brunnens aus Sandsteinblöcken, die Mitte wurde in den Felsen gehauen. Die unteren Steinblöcke sind auf Holzbalken mit einem sechseckigen Grundriss gesetzt. Auf dem Boden des Brunnens befindet sich eine Filterschicht aus Flusskies. Es wird davon ausgegangen, dass der Brunnen aus mindestens zwei Quellen gespeist wird, nämlich aus Flusswasser der Donau oder der March, das durch das rissige Felsmassiv in den Brunnen sickert, und aus Wasser, das durch die Risse im Felsmassiv des Burgfelsens infiltriert wird.

Auf den Steinblöcken befinden sich 772 Steinmetzzeichen von 24 verschiedenen Typen. In der Verfüllung des Brunnens wurden zahlreiche Eisen-, Ton-, Knochen- und Holzgegenstände sowie Steine aus der ursprünglichen Renaissance- und Gotikumrandung gefunden. Die heutige Form ist eine Rekonstruktion der Renaissance-Umrandung.